Stundenbild: Kursbeginn

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Am Montag habe ich einfach blau gemacht ! 🙂 Das Stundenbild gibt es erst heute!

Die Ferien sind vorüber – ein neuer Kurs beginnt. Schön ! Ich freue mich.

Als festes Ritual zu Beginn der Kinderyogastunde begrüßen wir uns mit dem indischen Gruß- namaste.cropped-cropped-img_4687a.jpg

In der Rederunde nennt jedes Kind seinen Namen und erzählt ob es schon Yoga gemacht hat und (wenn ja) verrät es uns welche Asana seine Liebste ist.

Den Redestab behalte ich gleich in der Hand und erkläre den Kindern eine wichtige Yogaregel: Wer den Redestab in der Hand hält redet- alle anderen hören zu. Hat man eine Frage dazu gibt es eine spezielle Yoga-Meldeübung. „Es fühlt sich ziemlich doof an wenn man etwas erzählt und keiner hört zu“. Bestätigendes Nicken von allen Kindern ♥

Im Kinderyoga geht es keineswegs leise zu – es wird gelacht und oftmals „tierische“ Geräusche gemacht. Erkläre ich jedoch etwas das sehr wichtig ist, hebe ich meinem speziellen Finger. Das heißt: Bitte gut zuhören.

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Zum Einstieg in die Atemübungen setzen wir uns bequem in den Fersensitz, die Hände legen wir auf den Bauch. Wir atmen tief durch die Nase ein und fühlen dem Atem.

Eine schöne Übung um in Kontakt mit seinem Körper zu kommen ist diese: Wir bewegen die Finger der rechten Hand, kreisen das Handgelenk, strecken den Arm aus, ballen eine Faust und spüren in die Anspannung hinein. Mit der anderen Hand kann man schön betasten welche Muskeln angespannt sind und wie sich die Entspannung danach anfühlt.  Jetzt kreisen wir den ausgestreckten Arm und legen dabei die andere Hand auf die Schulter. Wir machen zuerst kleine Kreise und lassen diese immer ein wenig größer werden. Man kann gut die Bewegungen in den Schultern mit der linken Hand spüren. Das Gleiche mit dem anderen Arm.

Mit beiden Händen eine lockere Faust bilden und sanft auf den Brustkorb klopfen- das tut soooo gut. Wir reiben sanft unseren Bauch und halten einen Moment mit der Bewegung inne- spüren nach wie der Bauch mit der Einatmung größer wird und mit der Ausatmung wieder kleiner wird.

Jetzt klopfen wir uns leicht auf den Po, spannen die Pomuskeln an und fühlen wie groß der Pomuskel ist. Den Oberschenkel klopfen wir sanft aus, streichen zart um das Knie herum, lockern unsere Waden durch leichtes Ausklopfen, kreisen das Fußgelenk und wackeln zum Abschluß mit den Zehen. Das Gleiche mit dem anderen Bein.

Wie fühlt sich unser Körper jetzt an? Alle spüren einen Unterschied- schöööön !

Asanas: Wir lernen die ersten Schritte des Sonnengrußes, wiederholen sie dreimal. So schön gedehnt und eingestimmt lernen wir den Hund und die Yogaübung „Muh Miau“.

Bilder vom kleinen Yogi von : http://www.derkleineyogi.at

Nun ist es auch schon zeit für die Stilleübung. Eine wundervolle Übung aus dem Buch „Yogakids von Marsha Wenig“ ist „saure Zehen“. Die Kinder stellen sich vor dass sie ein Strohhalm sind und durch ihre Füße Zitronensaft schlürfen. Sie spüren das saure Gefühl bis hinauf zu dem „Zitronengesicht“ und genießen anschließend das süße Gefühl der Entspannung.

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Als Abschiedsritual machen wir einen „Stromkreis“ und spüren wie die Energie fließt.

So fanden es die Kinder:

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3 Kommentare

  1. Pingback: Stundenbilder | pünktchen .

  2. Liebe Ute,
    da wünsch ich Dir und den Kindern einen wunderschönen, interessanten und fröhlichen neuen Kurs!
    Den „Zeigefinger“ find ich kalsse :O)
    Ich wünsch Dir noch einen gemütlichen Abend!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

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