Stundenbild; Eine Reise nach Thailand

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Will man Kindern etwas lehren sollte man es ihnen vorleben. Dachte ich und ging schon mit diesem Vorsatz in den Urlaub. Wie die alten Yogi habe ich sehr genau die Natur,die Tiere und die Umgebung beobachtet. Daraus ist diese Kinderyogastunde entstanden:

Begrüßung: namaste – „…..namaste heißt wir zwei sind gleich, namaste ob arm oder reich, ich ehre das Licht in dir denn es scheint auch in mir.“ (aus dem Lied „Namaste von Mai Cocopelli)
Die Kinder bekommen einen roten Punkt auf die Stirn gemalt, Legen die Hände vor der Brust aneinander, gehen achtsam und aufrecht durch den Raum und begrüßen sich mit einem Lächeln. Und das alles ohne Sprechen und Geräusche 😀 – hat sehr gut geklappt.

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Rederunde: Worüber hast du dich in dieser Woche gefreut?

Atemübung: Es gibt sehr viele Arten zu Reisen. Wir sind in unserem Urlaub sehr oft mit Schiffen/ Booten gefahren. Gemeinsam haben wir aus einem Blatt Papier ein Schiffchen gefaltet. Die Kinder legen sich auf den Rücken, platzieren das Schiffchen auf dem Bauch und mit der Atmung bewegt sich das Schiffchen als segle es über das Meer.

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Eigene Beobachtung: Das Kind das sich letzte Stunde gemeldet hat sein Haustier (eine Katze) ganz genau zu beocbachten, zeigt die Beobachtung und alle Kinder machen die Bewegungen nach. Anschließend wird ausgesucht, wer für die nächste Kinderyogastunde sein Haustier ganz genau beobachtet.

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Asanas: Ich erzähle den Kindern dass ich im Urlaub – ganz wie die alten Yogi- die Natur und die Tiere sehr genau beobachtet und fotografiert habe.

Zuerst waren wir in Bangkok- eine riesig große Stadt. Dort gab es nicht viele Tiere- aber tolle Statuen, die wir sehr gut nachmachen können.

„Stellt euch aufrecht hin und stellt euch vor wie ihr von einem Faden an eurem Scheitel- wie eine Marionette- noch ein kleines Stückchen aufrechter gezogen werdet. Und jetzt nehmt die Positionen ein die auf den Bildern zu sehen sind.“

In einem Park haben wir freilaufende Warane gesehen. „Könnt ihr laufen wie ein Waran?“

Warane haben eine tief gespaltene Zunge- das ist ihr Geruchsinn. Nach einer Runde als Waran durch den Raum laufen und mit der Zunge riechen, gibt es eine kleine Ruhepause- ganz so wie der Waran auf dem letzten Foto.

Überall in Thailand gab es Gekkos – in allen Größen, von ganz klein bis große. Hat man einen im Zimmer, hat man Glück, denn sie essen sehr gerne Insekten. Die Gekkos machen ganz seltsame Geräusche.

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Die Strände sind voller Krabben. Sie laufen seitwärts– „könnt ihr das auch?“

Beobachtet man den Strand sieht man dort jede Menge laufende Muscheln 🙂 – das sind Einsiedlerkrebse. Das sieht sehr witzig aus, wie sie ihre Muschel durch den Sand schleppen. „Was fällt euch ein- wie kann man die Krebse darstellen?“

In Thailand gibt es Schulen für Affen. Sie lernen dort wie man von einer Palme die Kokosnüsse abdreht. Diese working monkeys sind oftmals mit ihrem Besitzer auf einem Motorroller zu sehen- sehr witzig. Schaut euch das (klick) mal an.

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Muschel- Stilleübung: Jedes Kind bekommt eine Muschel, nimmt sie in die Hand und legt sich gemütlich auf die Matte. „Öffnet euer Fantasieauge und stellt euch vor an einem Strand zu sein. Die Sonne ist angenehm warm, kannst du das Meer riechen? ………………“

Leider haben wir zuviel Zeit mit den thailänischen Tieren verbracht so dass wir diese Stilleübung das nächste Mal machen werden.

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Bleibt achtsam !

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