4. Dezember

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Hinter dem 4. Türchen verbirgt sich etwas Spannendes:

palmieren

Palmieren? Was ist denn das? Ich kenne diese Übung aus dem Yoga. Es ist eine herrliche Entspannung für die Augen. Dass es „Palmieren“ heißt, habe ich erst kürzlich erfahren. Wer Näheres darüber wissen will, klicke hier.

 

Macht es euch in eurer Advents-Kuschel-Ecke so richtig gemütlich. Zündet eine Kerze an, sorgt dafür dass ihr von gedämpftem, gemütlichem Licht umgeben seid. Kuschelt euch in eine Decke. Nun reibt die Hände fest aneinander bis sie schön warm sind und legt sie entspannt auf eure Augen. Dort verbleiben die Hände während der gesamten Übung. Gönnt euren Augen eine bewusste Pause. Schärft sie damit auch- denn am Samstag brauchen wir alle gute Augen um die Spuren des Nikolaus zu finden 😀

Kreiert während des Palmierens ein Monster.

Die Mama fängt an. Sie stellt sich ein Monsterbein vor und beschreibt es.

Z.B. Ich sehe ein Bein- ein Monsterbein. Es ist blau, kräftig und haarig. Es stapft ganz alleine umher und ruft “ Wo ist mein Arm, wo ist mein Arm“.

Das Kind beschreibt nun den Arm des Monsters. So wird nach und nach ein Monster modelliert. Ist das Monster fertig, muss eine wichtige Entscheidung getroffen werden:

Was machen wir mit dem Monster?

Nun gilt es, dem Monster den Schrecken zu nehmen. Viele Kinder haben Angst vor Monstern und sind gleichermaßen  fasziniert. In Monster werden oftmals  Ängste des Kindes projiziert. Eine solche Übung kann hilfreich dabei sein mit diesen Ängsten umzugehen. Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu sehen, kreative Möglichkeiten im Umgang mit Ängsten oder Alpträumen zu finden- dazu regt diese Übung an. Hier einige Beispiele

*Lass uns das Monster mit Zuckerwatte umwickeln und aufessen“

*Freunden wir uns mit ihm an und laden es zum Essen ein?“

„Fragen wir das Monster warum es hier ist und was es will.“

*Fühlen wir uns in das Monster ein – werden selbst zum Monster um herauszufinden, wie das ist.“

Achtet darauf dass die finale Lösung, was mit dem Monster passieren soll, von dem Kind kommt. Frag nach, ob das Kind mit der Lösung zufrieden ist. Wenn nicht, soll es über die Frage eine Zeitlang nachdenken und die Antwort später geben. Manchmal kommt die optimale Lösung im Traum.

 

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Wenn ihr keine Monster mögt, gibt es ein anderes Palmier-Spiel:

Nennt eine Farbe. Welche Gegenstände, Früchte, Dinge gibt es in dieser Farbe? Versucht diese Dinge zu sehen, stellt sie euch ganz genau vor. Könnt ihr sie vor eurem inneren Auge sehen?

Ganz viel Spaß dabei ! Happy 4. Dezember !

4 Kommentare

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