Achtsamkeit

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Es war ein schöner und sonniger Mittwoch. So ein gemütlicher Tag, ein leiser- ein Tag voller warmer Sonnenstrahlen, strahlend blauem Himmel und bester Laune. Nach einem ausgiebigen leckeren Frühstück hatte ich diesen Blogpost über Achtsamkeit gelesen.

Achtsamkeit

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass im Yoga das Thema Achtsamkeit ein sehr wichtiger Bestandteil ist! Nicht nur während der Yogaübungen sondern auch im alltäglichen Leben. Wie komme ich darauf – ganz einfach:

Achtsam sein – bewusst die Umwelt, die Natur wahrnehmen, die Begegnungen mit unseren Mitmenschen, das Leben mit den Kindern und dem Partner, und auch „sich selbst“ zu bemerken- dafür ist unser Yoga ein spannendes Werkzeug. Ganz besonders um sich selbst achtsam zu nähern, sich zu entdecken und seine Grenzen zu erkennen.

Uns hilft Yoga mit Körperübungen zuerst unsere eigenen körperlichen Grenzen zu entdecken. Gehen wir gedankenverloren und unachtsam in die Yogaübungen (Asana) erleiden wir eine körperliche Auswirkung . AUTSCH …überschreitet man diese Grenze rächt sich dies sofort.

der schrei

Der Schrei – Edvard Munch

Dies gilt auch für unsere inneren Grenzen. Unsere Seele kann niemand sehen. Man sieht keinen Bruch, keine Zerrung, keine blauen Flecken, keine Überlastung. Der seelische Schmerz ist unsichtbar, nicht gleich für jeden zu erkennen der nicht achtsam ist.
Um die Achtsamkeit beider Komponenten (körperlich und seelisch) zu vereinen und zu festigen hilft es unsere Grenze zu finden und diese anzunehmen. Der Alltag beweist uns, dass es immer schwieriger wird die eigenen Grenzen zu respektieren und sie nicht ständig zu überschreiten und zu verletzen.
Im Yoga erlernen wir die Fähigkeit wahrzunehmen was uns gut tut, wann wir uns wohlfühlen und die positive Energie zuzulassen. Wir haben genug negatives in unserem Leben das uns an und über unsere Grenzen bringt (körperlich und seelisch) Streit mit dem Partner, nervende Kollegen, schwere körperliche Arbeiten und die (eigenen) hohen Anforderungen an uns selbst. Sind wir achtsam, stärken wir unsere Grenzen schon dadurch dass wir sie registrieren. Wir spüren dass sie da sind. Schaffen wir es unsere Grenzen anzunehmen und nicht gegen sie zu kämpfen,  trägt das viel dazu bei zu verhindern dass die negativen Energien Oberhand in unserem Leben gewinnen.

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Bei vielen Yogaübungen nimmt unser Körper ungewohnte Haltungen ein, die wir im Alltag nicht anwenden. Durch regelmäßiges Üben wird unser Körper stärker und beweglicher. Grenzen können sich verändern, erweitern, stabilisieren und werden ganz sicher deutlicher fühlbar.
So scheint es auch mit unserer geistigen Haltung zu sein- mit der Zeit betrachten wir uns und auch unser Umfeld aus einem anderen Blickwinkel. Ein wunderbarer Effekt des Yoga.
Entdecken wir unsere persönlichen Grenzen, nehmen sie an und stärken sie durch Achtsamkeit hat das viele positive Einflüsse auf das Miteinander mit Kindern, Partner, Mitmenschen, der Natur und unserer Umwelt.

Achtsamkeit üben

Hier  sind sehr schöne und einfache Achtsamkeitsübungen, die man ganz einfach in den Alltag integrieren kann.
Achtsamkeit ist auch Monatsthema einer gemeinsamen Serie bei den Blogs Fräulein im Glück und Wertvoll. Dort werden Beiträge über das Thema Achtsamkeit gesammelt- ich finde sie allesamt sehr interessant…..

der kleine Yogi

Bildquelle: www.derkleineyogi.at

Habt’s wundervoll !

7 Kommentare

  1. Pingback: Familie bewusst leben oder was ist Achtsamkeit? - Fräulein im Glück

  2. Pingback: Achtsamkeit im Alltag - Fräulein im Glück

  3. Liebe Ute,
    das ist wirklich ein toller Blogpost. Ich war gerade am Freitag auf einem Workshop zum Thema Yin Yoga und Achtsamkeit, das hat mir wieder Inspiration für den Alltag gegeben. Ich finde es nämlich gerade schwierig, nicht nur beim Yoga, sondern auch den ganzen Tag lang achtsam zu sein.
    Herzliche Grüße
    Stefanie

  4. Pingback: Yin Yoga und Achtsamkeit | yogastern

  5. Vor etwa 10 Jahren habe ich mich erstmals mit dem Thema Achtsamkeit beschäftigt. Damals fand ich auch den Zugang zu Meditation und Yoga. Ich habe nicht alles gleich verstehen können, wohl aber, dass mir der Weg und die Offenheit darin etwas geschenkt hat. Seither genieße ich meine Auszeiten, die im Frühjahr seltsamer Weise abnehmen und im Spätsommer wieder zunehmen. Ist halt so. Und so freue ich mich auf die inneren und äußeren Jahreszeiten 🙂
    Viele liebe Grüße, Emily

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