Stundenbild: Yoga-Grundhaltungen

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Begrüßung: Namaste, ……….

Rederunde: „Wie geht es dir heute?“

Atemübung: Die Kinder suchen sich einen Partner, jedes Paar bekommt einen Tischtennisball und legen sich mit einem Abstand von ungefähr 40 cm gegenüber auf den Bauch. Derjenige der den Ball hat atmet tief durch die Nase ein und mit der Ausatmung bewegt er den Tischtennisball so weit es mit einem Ausatem möglich ist über den Boden zu dem anderen Kind. Das gegenüber sitzende Kind atmet auf die gleiche Weise den Ball zurück. Nun kann der Abstand etwas vergrößert werden, die Kinder können testen welche Entfernung sie mit einem Ausatem erreichen können.

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Bewegungsspiel: Ein Musik-Stop-Spiel- vor Beginn des Spieles werden 4 Asanas gezeigt, eine davon wird während des Musikstops genannt- alle Kinder nehmen diese Position ein bis die Musik weiter geht. Während des Spieles hatte ich spontan die Idee, dass die Kinder sich in der entsprechenden Position (z.B. Hund) weiterbewegen. Das hat ihnen viel Spaß gemacht und mir auch 🙂

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Eigene Beobachtung: Jede Woche beobachtet ein Kind sein Haustier und zeigt dann welche besonderen Bewegungen sein Haustier macht und alle machen die Bewegungen nach. Heute waren es Katzen, die seltsam miauen sowie Tiere aus einem Aquarium: Krebse und Garnelen  – ein Heidenspaß ! Nächste Woche ist ein Kugelfisch dran- ich bin schon sehr gespannt 😀

Asanas: Heute lernen die Kinder einige Grundhaltungen kennen, die als Ausgangsbasis für viele Asanas dienen.

Fersensitz: Wie der Name schon sagt, sitzt man auf den Fersen. Die Fußzehen sollten zueinander hin zeigen und die Fersen voneinander weg. Die Hände kann man da ablegen, wo es sich am bequemsten anfühlt. „Wie sitzt ihr? Fühlt sich dieser Sitz bequem an? „

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Auf allen Vieren: Vom Fersensitz bringt man die Hände mit ausgetreckten Fingern nach vorn und stütze sie so auf dem Boden, dass die Handballen etwas vor den Schultern stehen. Die Knie sind unter den Hüften und die Füße sind nach hinten ausgetreckt. „Eine Asana haben wir schon gelernt, die diese als Ausgangsposition hat- fällt sie euch ein?“

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L-Sitz: Man sitzt mit ausgestreckten Beinen und zieht die Zehenspitzen an. „Spürt ihr eure Sitzbeinhöcker? Wie fühlen sich die Beine an?“

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Der Berg: Man stehe aufrecht, die Arme hängen locker. Auf Kommando gehen die großen Zehen hoch- alle anderen runter. Nun die Fersen anheben und wieder senken, die Füße fest in die Matte drücken. Diese Abwärtsbewegung lässt den Rumpf, Hals und Kopf emporragen wie einen Berg über den Wolken „Fühlt ihr euch jetzt groß und leicht?“

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Nachdem ich beim „Fersensitz“ bei jedem Kind nachgeschaut hatte, ob die Fußzehen zueinander zeigen, wollten einige Kinder die restlichen Haltungen überprüfen- das durften sie und haben es richtig gut gemacht 😉

Als Partnerübungen haben die Kinder „Rippendehnen zu zweit“ und die „Wippe zu zweit“ geübt.

Stilleübung: Muschel-Meditation- ich habe den Kindern Muscheln mitgebracht. Diese solllten sie in die Hand nehmen, befühlen, daran riechen sie ganz genau anschauen. Denn das ist eine Wunschmuschel. Man muss nur noch einen Herzenswunsch (nichts materielles) hinein wünschen. Wenn man einen Wunsch gefunden hat, kann man überprüfen ob es wirklich ein Herzenswunsch ist. „Das kann man fühlen- probiert es einmal aus.“ Nun ganz feste den Wunsch in die Muschel übertragen und immer daran denken.

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Verabschiedung: Namaste-  eine schöne Woche !

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