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Achtsames Essen verbindet uns mit der Nahrung, die uns von der Natur,

den Lebewesen und dem Kosmos geschenkt wird,

und drückt unsere Dankbarkeit dafür aus.

Thich Nhat Hanh

Es ist Zeit für eine Achtsamkeitsübung.

Vor tausenden von Jahren entwickelten die alten Yogi „Hatha Yoga“- die Körperübungen. Hatha Yoga hält den Körper gesund und beweglich. Damals hatte es den Zweck besser meditieren zu können. Klar- wie soll man meditieren wenn es irgendwo zwickt und zwackt- oder wenn man „Rücken“ hat. 🙂

Voraussetzung für Mediation ist die Achtsamkeit. Achtsam kann man zum Beispiel beim Kochen sein. Heute möchte ich dir achtsam hergestellte Gnocchi in Spinat-Tomaten Sauce vorstellen.

Sei schon beim Einkaufen achtsam- erstelle einen Einkaufszettel

(für 2 hungrige Personen)

300 g. mehligkochende Kartoffeln

8 EL Milch

50 g. Butter

100 g. Mehl

3 Eier

1 Msp. Backpulver

Salz, Pfeffer, Muskatnuss

350 g. frischen Spinat

ein paar kleine Tomaten

Pinienkerne

1 Schalotte

1 Knoblauchzehe

3 El Kräuterfrischkäse

etwas Sahne oder Milch

frischen Parmesan

Nun kaufe mit Bedacht ein. Denke nicht an gestern oder morgen- kaufe nur ein.

Atme tief ein und aus- komme in deiner Küche an. Stelle dir alle Zutaten bereit, damit du dich voll und ganz auf die Zubereitung einlassen kannst. Gare zuerst die Kartoffeln als Pellkartoffeln. In der Zwischenzeit wasche und putze den Spinat. Spüre die Energie der Nahrungsmittel. Fühle sie, rieche sie- nimm sie mit allen Sinnen auf. Lass dir dafür Zeit, die Pellkartoffeln dauern…. Heize den Backofen auf 150 Grad vor.

Bereite die Zwiebel vor- schneide sie in kleine Würfelchen, hacke den Knoblauch. Wasche die Tomaten und halbiere sie. Nasche eine Tomate, schließe die Augen und schmecke ganz bewusst das Aroma- kannst du darin die Energie der Sonne erkennen………was schmeckst du…….

Sind die Pellkartoffeln gar, stelle sie zum Ausdämpfen 5-10 Minuten in den Backofen. Nun werden sie gepellt und durch die Kartoffelpresse gedrückt. Genieße den Duft und den Anblick des zarten Kartoffelschnees.

Stelle einen Brandteig her. Dazu kochst du die Milch und die Butter auf, gibst das Mehl hinzu. Rühre alles mit deiner vollen Aufmerksamkeit bei mittlerer Hitze bis ein Teigkloß entsteht, der sich vom Boden löst. Nimm den Topf vom Herd und lasse den Teig etwas abkühlen.

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Rühre 2 Eier und 1 Eigelb nach und nach unter. Den Kartoffelschnee und 1 Msp. Backpulver unter den Teig mischen, knete ihn zu einer homogenen Masse. Fühle den Teig- wie gut er sich anfühlt, geschmeidig…. Schmecke ihn mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss ab. Bereite eine bemehlte Arbeitsfläche vor. Forme aus dem Teig 2 cm dicke Rollen, schneide sie in Scheiben. Drücke mit einer (kurz und behutsam in Mehl gedrückte) Gabel sanft auf jeden Fladen, so dass das typische Gnocchimuster entsteht.

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Setze einen Topf mit Salzwasser zum Kochen auf. Dünste in einem großen Topf Zwiebeln und Knoblauch in Butter glasig, würze mit Salz, Pfeffer und Muskat. Gebe den Spinat dazu und lasse ihn zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 1 Minute dünsten, bis er zusammenfällt. Den Spinat in einem Sieb leicht ausdrücken. Sahne und Frischkäse in dem Topf kurz einkochen. Den Spinat darin schwenken und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Gebe die Gnocchi in das Salzwasser und lasse sie bei mittlerer Hitze ziehen, bis sie oben schwimmen. In der Zwischenzeit gebe die Tomaten zu dem Spinat und schmecke genussvoll ab. Röste die Pinienkerne in einer Pfanne an. Sind die Gnocchi bereit schöpfe sie aus dem Topf und lasse sie gut abtropfen. Ist alles bereit, richte die Teller achtsam an und füge zum Abschluß nach eigenen Geschmack frisch gehobelten Parmesan über das Gericht.

Nun verzehre voller Genuss und Achtsamkeit mit einem guten Getränk das leckere Essen 🙂

Die achtsam und mit Liebe gemachten Gnocchi sind aus einem Rezept von Johann Lafer.

Beim Backen kann ich eigentlich besser achtsam sein. Kochen muss oft schnell gehen- gestern hatte ich Zeit und es war eine wundervolle Achtsamkeitsübung. Achtsam sein- voll und ganz bei der Sache sein, keinem anderen Gedanken Raum geben- das sollte man viel öfter tun. Letztens habe ich auf Viola’s wundervollen Blog Kikabu gelesen, dass sie beim Fotografieren genau diese Achtsamkeit hat. Sie nennt es Foto-Meditation- wie schön.

Wobei könnt ihr am besten abschalten und euch ganz und gar hingeben?

8 Kommentare

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