Der Baum

DSCN5759Der Baum fördert das innere und äußere Gleichgewicht. Jeder Baum wächst anders und jedes Kind macht den Baum anders. Gemeinsam sind wir ein Wald.

Bevor man die Position einnimmt, sorgt man für einen festen Stand: Füße in die Matte drücken, Oberschenkel- und Pomuskulatur ein wenig anspannen, das Gewicht auf das linke Bein verlagern und das rechte Bein anheben. In der Vorstellung wachsen aus dem Standbein Wurzeln tief in den Boden hinein, die einen festen Stand bewirken.

Je nachdem wie sicher man einbeinig steht- manchmal hat man einen „wackeligen“ Tag –  kann man den Fuß an den Knöchel, an das Knie oder an die Leiste legen.

Die Arme zuerst in Namaste-Haltung legen und dann langsam die Baumkrone formen.

Wichtig: Immer mit beiden Beinen üben!

„Der Baum“ zählt zu den absoluten Lieblings-Yogahaltungen der Kinder. Im Kinderyoga kann man ihn sehr fantasievoll und vielfältig nutzen.

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Letztens hatten wir eine „Regen-Yogastunde“ – mit Hilfe eines Luftballons gefüllt mit Reiskörner hatten wir eine „Regenmaschine“ und waren Bäume im Regen.

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Mbaum5an kann durch unterschiedliche Armpositionen verschiedene Bäume darstellen- z.B. mit runden Baumkronen, mit ovalen Baumkronen, Tannenbäume………..

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Kennt ihr den Baum im Wind? Eine wunderbare Gleichgewichtsübung: die Kinder nehmen die Baumposition ein und stellen sich vor wie ein sanfter Wind das Bäumchen leicht bewegt. Der Wind wird stärker- und stärker..und noch stärker……bis das Unwetter schließlich weiter zieht.

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Absolut gerne mögen meine Yogakinder, wenn ich überprüfe wie stark sie verwurzelt sind 🙂 Dann gehe ich herum und schubse leicht die „Bäumchen“ .

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Man kann die Hälfte der Kinder die Baumposition einnehmen lassen und die andere Hälfte „versteckt“ sich hinter einem Baum- anschließend wird gewechselt.

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Wir haben auch schon bei der Baumhaltung Bälle in die Hände genommen: Früchte ! Ein anderes Kind kann diese Früchte pflücken (Streckung) und in einen Korb legen (Vorbeuge).

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Es gibt unzählige Möglichkeiten- kennt ihr auch noch welche?

Und um einen festen Punkt zur Konzentration zu haben, und um weniger zu wackeln benutzen wir das Konzentriertier.

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3 Kommentare

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